Ab wann spricht man eigentlich von Übergewicht?

Das ist ganz einfach zu beantworten. Wir rechnen das jetzt gemeinsam aus:

Als gute Berechnungsgrundlage hat sich der sogenannte BMI, der „Body Mass Index“ bewährt. Um ihn zu ermitteln, teilt man das Körpergewicht durch das Quadrat der Körpergröße. Hört sich kompliziert an - rechnet sich aber einfach, wie unser Beispiel zeigt. Wenn Sie einen Taschenrechner nehmen, dann ist das sogar kinderleicht:BMI Tabelle

Nun finden Sie das Ergebnis auf unserer Tabelle. Und schon können Sie Ihre guten Vorsätze mit den richtigen Ergebnissen vergleichen, die sich in verlässlichen Zahlen bemessen. Das ist zuverlässig und geht schnell. Sie können sich Ihren Wunsch erfüllen und sofort damit beginnen, wirksam, kontrolliert und nachhaltig abzunehmen.

Nehmen Sie jetzt Ihren Taschenrechner zur Hilfe - und schon kennen Sie Ihr Gesundheitsrisiko. Das soeben gerechnete Beispiel gilt zwar schon als gering übergewichtig, ist aber noch nicht adipös. Die Tabelle zeigt jedoch, dass bereits bei diesem Wert das Risiko für bestimmte Erkrankungen steigt.

Die Verteilung des Körperfetts spielt auch eine entscheidende Rolle für die Risikobewertung. Ein einfaches Mittel zur Bewertung des Fettverteilungsmusters ist die Messung des Bauchumfangs, der über dem Bauchnabel gemessen wird:
Liegt er bei Frauen über 80 cm und bei Männern über 94 cm, steigt die Gefahr für Stoffwechselkrankheiten signifikant. Wie zum Beispiel Gicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen. Ebenso erhöhen sich deutlich die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie zum Beispiel Arteriosklerose, Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Auch Krankheiten wie Kurzatmigkeit, Gallensteine und Gelenkbeschwerden treten durch die ständige Überbelastung des Bewegungsapparates bei überwichtigen Menschen besonders häufig auf. Es ist auch ein Zusammenhang erkennbar zwischen Adipositas und der Entstehung bestimmter Tumorerkrankungen. Nicht zu vergessen ist die Gefahr sozialer Ausgrenzung von Menschen mit hohem Übergewicht. Häufig leiden sie unter psychischen Störungen bis hin zur Depression.