Sie achten auf Konservierungsstoffe.

Gratulation. Sie gehen bewusst mit sich um.

Selbstgekochtes ApfelmusKonservierungsstoffe hemmen nicht nur in Lebensmitteln das bakterielle Wachstum, sondern auch in unserem Darm. Neueste veröffentlichte Untersuchungen bestätigen, dass Konservierungsstoffe die physiologischen Bakterien unseres Darms abtöten und somit auch die Darmschleimhaut angreifen und durchlässig machen.

Eine Deklaration der Konservierungsmittel ist vom Gesetzgeber leider nicht immer vorgeschrieben. Zum Beispiel: Wenn sie in Verbindung mit Zutaten in das Nahrungsmittel gelangen. Konservierungsstoffe verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, indem sie den durch Bakterien, Hefe- und Schimmelpilze verursachten Verderb verzögern. Sie sollen damit einerseits dem vorbeugenden Gesundheitsschutz dienen, denn verdorbene Produkte enthalten Giftstoffe, andererseits ermöglichen sie aber auch unsinnig lange Transportwege und Lagerzeiten. Außerdem leisten sie einer hygienisch nachlässigen Verarbeitung Vorschub. Wie oft waren wir darüber schon erschreckt?

Der Einsatz von Konservierungsstoffen belastet Frischprodukte aller Art: Brot, Fruchtsäfte, Limonaden, Backwaren, Fruchtzubereitungen bei Joghurt, Salate, Margarine, Gewürz- und Salatsoßen, Mayonnaise, Wein, Trockenfrüchte, getrocknete Kartoffelprodukte, Wurstwaren und Oberflächen von Zitrusfrüchten. Und nahezu alle Fast-Food-Produkte sind hochgradig konserviert.

An dieser Stelle ist auch die Gefährlichkeit von Nitrit in unserer Nahrung ein wichtiges Thema: Eine gesicherte Studie zeigt, dass Krebszellen Nitrit als Co-Faktor für ihre eigene Eiweißsynthese nutzen. Nitrit finden wir in dem Konservierungsstoff E 250, dem  Natriumnitrat, und in dem bekannten Nitritpökelsalz. Viele Wurstwaren werden mit Nitritverbindungen konserviert. Der Verzehr der so konservierten Produkte sollte daher eher die Ausnahme sein. Insbesondere beim Grillen achten Sie bitte darauf, nur ungepökeltes Grillgut zu verwenden. Das im Nitritpökelsalz enthaltene Nitrit verbindet sich unter Hitzeeinwirkung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu krebserregenden Nitrosaminen.

Eine oft nicht beachtete Nitritquelle ist unser Trinkwasser. Es sollte den Zielwert von 0,0001 mg/l möglichst nicht  überschreiten. Auskünfte darüber muss Ihnen Ihr kommunaler Wasserversorger auf Anfrage schriftlich und vollständig erteilen.